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Warum Diäten nichts bringen

Fast jeder Deutsche hat irgendwann schon einmal eine Schlankheitsdiät gemacht. Und genauso viele sind damit gescheitert: nämlich fast alle.

Wenn man der Werbung glauben schenken möchte, ist es ganz einfach:

Im Frühling ein bisschen diäten, ein bisschen walken und wenn möglich noch ein überteuertes und völlig nutzloses Mittelchen einnehmen das auf Dauer nichts bringt - und schwupp ist sie da - die Traumfigur.

Diäten an sich helfen, wenn überhaupt, nur kurzfristig das Gewicht zu reduzieren. Früher oder später setzt der JoJo-Effekt ein und treibt das Gewicht wieder in die Höhe.

Bei Diäten wird erst einmal nur Wasser ausgeschwemmt und Eiweiß in den Muskeln abgebaut. Das Gewicht sinkt, aber die Fettzellen bleiben gefüllt. Das biologische Programm steuert den Körper in einer Diät auf Sparprogramm, denn Überleben - trotz knapper Nahrung - musste im Jäger und Sammlerzeitalter möglich sein.

Weil man überglücklich über die verlorenen Kilos ist oder wieder etwas vernünftiges essen möchte, wird die Hungerkur beendet. Schneller als einem lieb ist, werden die verschiedenen Energiespeicher wieder gefüllt und das vorherige Gewicht oder noch etwas mehr ist wieder zurück. Die während der Hungersnot verlorenen Muskeln werden jedoch nicht wieder aufgebaut. Der Körper lagert gemeiner Weise weitere Fette als Notreserve ein.

Um zum Beispiel ein Kilogramm Körperfett abzubauen, müssen Sie etwa 7.000 Kalorien einsparen. Falls Sie also 500 Kalorien pro Tag einsparen, wären Sie nach 14 Tagen das Kilo los.